Glücksplätze: Traunsee
Kulturweg "Via Historica" in Traunkirchen
Der beschilderte Spaziergang (ca. 2h, 100 Höhenmeter) führt vom Ortszentrum in Traunkirchen auf den Johannesberg.
Der Weg beginnt nur unweit der Schiffsanlegestelle Traunsee-Ort. 15 Infotafeln illustrieren die interessante Zeitreise in die Jahrtausende alte Vergangenheit. Der Johannesberg, mit seinem Eibenbestand, ist ein Naturdenkmal mit dunklem, kultischem Hintergrund. Besonders für den Salzhandel war der Berg von großer Bedeutung. Der Weg führt weiter zur ehemaligen Klosterkirche, die als besondere Kostbarkeit die berühmte Fischerkanzel aus dem Jahr 1753 birgt.
Bild: © Westermann
„Heilige Bründl“ in Gmunden
Die Quelle entspringt ca. 200 m über der Wasserstelle in der Brunnengasse und ist so ergiebig, dass früher ganz Gmunden mit Trinkwasser versorgt wurde.
Der Sage nach wurde die Quelle durch Streitigkeiten zwischen Besitzer und Nutzern durch Blut verunreinigt und versiegte. Erst nach einer Sühneprozession sprudelte die Quelle wieder.
Es gibt mehrere Möglichkeiten zum Wasser zu gelangen: Eine Zapfstelle befindet sich direkt vor dem Feuerwehrhaus (Traunstraße 7). Eine weitere Stelle befindet sich in der Georg-Straße. Der Bahnhof bietet ebenfalls eine Wasserstelle die vom Bründl gespeist wird. In der Brunnengasse, wo die Quelle entspringt, ist wohl das schönste Ambiente. Die Brunnengasse ist zu finden, indem man von der Schifffsanlegestelle in Gmunden durch den Ort Richtung Kirchdorf/Steyrermühl geht.
Quelle: Austria-Forum - http://austria-lexikon.at
Pfarrkirche St. Benedikt in Altmünster
Die Pfarrkirche war ursprünglich eine romanische Kirche und wurde im 15. Jahrhundert gotisch erweitert.
In nur fünf Gehminuten ist die Kirche von der Schiffsanlegestelle erreichbar. Im 17. Jahrhundert wurden Altareinbauten im Renaissancestil errichtet. Als „Heilplatz“ strahlt die Kirche Ruhe und Klarheit aus. Einen wunderbaren „Herzplatz“ findet man in der Anna-Kapelle mit einem romanischen Taufstein. Dort tritt man in eine besondere Welt der Stille und Meditation.
Gmundner Jahrtausendweg
Die Wanderroute besteht aus zwei unterschiedlichen Wegen.
Die erste Wegstrecke beschäftigt sich mit der geologischen Entstehung der nördlichen Kalkalpen, dem Leben des eiszeitlichen Traungletschers und der Entstehung des Krotten- und Traunsees nach der Eiszeit. Dieser Weg beginnt beim Seebahnhof. Die Gehzeit beträgt ca. 1,5 Stunden. Von der Schiffstation „Gmunden Rathausplatz“ ist der Seebahnhof in 7 Gehminuten erreichbar.
Bei dem zweiten Weg beträgt die Gehzeit ca.2 Stunden. Die Wegstecke beginnt im Stadtzentrum und führt entlang der Esplanade hinauf zum Hochkogel und über den Kalvarienberg hinunter in den Toscanapark. Es ist eine leichte Wanderung die für jedermann zu bewältigen ist. In der Kurverwaltung, im K-Hof Kammerhofsmuseen Gmunden und im Städtischen Kulturamt (Tel. 07612/794-400). erhält man einen Routenplan, auf dem alle Schautafeln und Standorte eingezeichnet sind.




